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Schwerer Unfall auf A14

Von am 23. Dezember 2015

Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nacht auf der A14 wurden mit jetzigem Stand 13 Personen verletzt, davon elf schwer – darunter vier Kinder, ein Säugling und eine Frau, die lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Sie wird derzeit intensiv-medizinisch behandelt

Gegen 22:45 Uhr wollten Polizisten eine Plane – die ein derzeit unbekanntes Fahrzeug verloren hatte – wegräumen und sperrten hierfür kurzzeitig zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Leisnig die Fahrbahn Richtung Dresden. Es entstand ein Stau, den ein 38jähriger LKW-Fahrer zu spät erkannte. Er versuchte, mit dem Sattelschlepper nach links auszuweichen, touchierte dabei allerdings einen – auf dem rechten Fahrstreifen stehenden – weiteren Sattelzug. Bei dem Manöver prallte er gegen die Mittelleitplanke und wieder zurück – und schob sich auf fünf bereits haltende PKW.

Ein nachfolgender PKW-Fahrer erkannte den Unfall zu spät, versuchte noch, auf den Standstreifen auszuweichen, kam ins Schleudern und fuhr ebenfalls in die Unfallstelle.

Die Fahrzeuge verkeilten sich ineinander. Die Bergungsarbeiten hatten sich schwierig gestaltet – bis in den Morgen war die A14 Richtung Dresden gesperrt, es kam zu kilometerlangen Staus, in der Gegenrichtung zu Behinderungen.

Am Morgen wurde mit Instandsetzungsarbeiten an der Unglücksstelle begonnen und die Sperrung konnte aufgehoben werden. Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbei geleitet.

 

Für die Zeit der Vollsperrung war über die S 37 eine Umleitungsstrecke eingerichtet. Auf dieser verunglückte kurz nach 6:00 Uhr ein LKW Höhe Ablaß, der in einen Straßengraben rutschte und umzukippen drohte. Die Freiwillige Feuerwehr von Mügeln kam zum Einsatz und unterstützte die Bergung des Lkw. Der Fahrer selbst blieb unverletzt.

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