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Jahresbaumpflanzung in Burkhartshain und Kühren

Von am 16. April 2014

Wind und Wetter trotzten heute die Burkartshainer und Kührener Kinder, die ihre allwöchentliche Vorschulunterrichtsstunde diesmal auf den Höckerberg verlegt hatten. Anlass war die schon zur Tradition gewordene Pflanzung des Baums des Jahres, den die künftigen Kührener Erstklässler während ihrer Vorschul- und späteren Grundschulzeit in Pflege nehmen. Olaf Kroggel von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte eine junge Trauben-Eiche mitgebracht, die fortan die Allee der Bäume des Jahres um einen weiteren heimischen Baum erweitert.

Für Ute Buchwald, die zukünftige Klassenlehrerin der neuen ABC-Schützen, war es ein ganz besonderes Erlebnis, „jetzt wieder hier oben zu stehen und mit den Kindern einen Baum zu pflanzen“. Sie erinnert sich noch gut an die Zeit vor vier Jahren, als die Existenz der Kührener Schule auf der Kippe stand. Weil nur 14 Kinder aus dem Schulbezirk angemeldet waren, sollte es damals keine 1. Klasse geben. Rettung kam im letzten Moment in Gestalt einer Familie, die zugezogen war und ein Schulkind mitbrachte. Das Besondere an der Situation: Aus den damals 14 Schulanfängern ist mittlerweile eine 4. Klasse geworden, die 21 Kinder zählt – fast alle hinzugekommenen Kinder stammen aus Familien, die ihren Wohnsitz ebenfalls in den Einzugsbereich der Kührener Schule verlegt haben.

Baumpflanzung2014

Und auch für die Zukunft ist gesorgt: In den beiden Kitas in Burkartshain und Kühren werden derzeit mehr als 80 Kinder betreut, die die nächsten vier Schuljahrgänge bilden, durchschnittlich können also jedes Jahr 20 Kinder in Kühren eingeschult werden. Zahlen, die Mut machen und bestätigen, dass die Entscheidung für den Erhalt des Schulstandortes Kühren und den Kita-Neubau richtig war, findet auch Oberbürgermeister Jörg Röglin. Der Höckerberg jedenfalls bietet noch jede Menge Platz für die Jahrgangsbäume künftiger Schulanfänger.

 

Gast-Autorin und Foto: Sylke Mathiebe

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